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	<title>Zyva Berlin</title>
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	<description>Musik und Berlin</description>
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		<title>Modeselektor – Monkeytown</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 14:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Alben]]></category>
		<category><![CDATA[Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Modeselektor]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Angeblich ist Berlin die Stadt der Vielfalt, die Stadt der Hippster, die Stadt der Mütter, die Stadt der Mauer, des Techno, des Drecks, und vieles vieles mehr. Nur als Stadt der Affen ging Berlin bis jetzt noch nicht ins öffentliche Bewusstsein ein. Und auch wenn es wahrscheinlicher ist, dass Modeselektor mit dem Titel ihres dritten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-906" href="http://www.zyva.de/2011/10/11/modeselektor-%e2%80%93-monkeytown/monkey_4e846a6ff044e5-09293678/"><img class="alignleft size-medium wp-image-906" title="Modeselektor - Monkeytown" src="http://www.zyva.de/wp-content/uploads/2011/10/monkey_4e846a6ff044e5.09293678-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Angeblich ist Berlin die Stadt der Vielfalt, die Stadt der Hippster, die Stadt der Mütter, die Stadt der Mauer, des Techno, des Drecks, und vieles vieles mehr. Nur als Stadt der Affen ging Berlin bis jetzt noch nicht ins öffentliche Bewusstsein ein. Und auch wenn es wahrscheinlicher ist, dass Modeselektor mit dem Titel ihres dritten Albums &#8220;Monkeytown&#8221; nicht Berlin meinen, sondern ihrem jüngst gegründeten gleichnamigen <a href="http://www.monkeytownrecords.com" target="_blank">Label</a> etwas Aufmerksamkeit verschaffen wollen – ganz Unrecht haben sich nicht.</p>
<p>Modeselektor, bestehend aus Gernot Bronsert und Sebastian Szary, zählen zu den erfolgreichsten Berliner Elektro-Künstlern der letzten Jahre, national wie international. Spätestens seit sie von Radiohead-Sänger <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Thom_Yorke" target="_blank">Thom Yorke</a> in einem Interview mit der deutschen Moderatorin und (mittlerweile) Schriftstellerin <a href="http://www.charlotteroche.de" target="_blank">Charlotte Roche</a> als Lieblingsband bezeichnet wurden, ging es mit der Karriere der beiden Produzenten und DJs steil bergauf. Der Grund dafür liegt natürlich auch in den beiden Alben <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hello_Mom!" target="_blank">Hello Mom!</a> (2005) und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Happy_Birthday!" target="_blank">Happy Birthday!</a> (2007), die Modeselektor Beachtung über die Berliner Underground Szene hinaus einbrachte. Der Durchbruch allerdings gelang ihnen 2009 durch eine Kooperation mit Sascha Ring alias <a href="http://www.apparat.net/" target="_blank">Apparat</a>, mit dem sie damals noch auf dem Berliner Label <a href="https://www.bpitchcontrol.de/" target="_blank">BPitch Control</a> vertreten waren. Das gemeinsame Projekt und Album <a href="http://moderat.fm" target="_blank">Moderat</a> verfolgte eine sehr eigene Mischung aus Trip Hop, House, Techno und Dubstep und schaffte nicht nur den Sprung auf die Tanzflächen und in die Kopfhörer dieser Welt, sondern auch in die Musikseiten der Feuilletons. Dementsprechend wurde das Release des dritten Modeselektor &#8211; Albums seit längerem mit großer Spannung erwartet &#8211; und das zu Recht.</p>
<p>Das Album beeindruckt nicht nur in gewohnter Modeselektor-Manier. Gerade in rhythmischer Hinsicht ist es deutlich komplexer als seine Vorgänger &#8211; eine Entwicklung, die man derzeit bei vielen Protagonisten der Elektro- und Technoszene beobachten kann. Das ist zum einen der Experimentierfreudigkeit von Modeselektor geschuldet, zum anderen der Tatsache, dass sich auf &#8220;Monkeytown&#8221; viele Einflüsse aus diversen Genres bemerkbar machen. „Pretentios Friends“ besticht neben dem gewaltigen Beat, der sich wie eine langsame Grime-Bassline durch den Song schlängelt, durch den Rap von Regan J. Farquhar alias <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Busdriver" target="_blank">Busdriver</a>, der den Song unnachgiebig nach vorne treibt. „Shipwrek“ weist eindeutige Drum´n´Bass – Einflüsse auf, während Evil-Twin&#8221; bis auf einige Breaks technoid-stoisch vor sich hin stampft. Und &#8220;Grillwalker&#8221; oder &#8220;War Cry&#8221; wiederum sind verschrobene und sonderbare Instrumentals, die relativ smooth vor sich hin plätschern, ohne zu langweilen. Die Diversität an Stilen und Stimmungen auf „Monkeytown“ ist zudem den zahlreichen Gastbeiträgen geschuldet. Neben Busdriver und Apparat geben sich <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Antipop_Consortium" target="_blank">Antipop Consortium</a>, <a href="http://www.ottovonschirach.com" target="_blank">Otto von Schirach</a>, <a href="http://www.missplatnum.com" target="_blank">Miss Platnum</a>, die im großartigen R&#8217;nB&#8217; Song „Berlin“ singt, und der schon erwähnte Thom Yorke, der in „This“ und „Shipwreck“ sein vokales Gastspiel gibt, quasi die Klinke in die Hand. Wobei der zuletzt genannte Song vom Dance-Magazin <a href="http://www.residentadvisor.net/review-view.aspx?id=9789" target="_blank">Resident Advisor</a> nicht zu unrecht als der beste Radiohead-Song seit Reckoner (In Rainbows, 2007) bezeichnet wurde.</p>
<p>Insgesamt sind Modeselektor auf „Monkeytown“ eine ganze Spur langsamer und bisweilen bedächtiger unterwegs, als man dies von ihren vorangegangenen beiden Alben und Live-Sets kennt. So lässt sich „Monkeytown“ als deepes und bedächtig melancholisches Album begreifen, das sich vom Grundton hervorragend als Soundtrack für den aufziehenden Berliner Herbst eignet. Allerdings bleibt es dabei stets abwechslungsreich und druckvoll genug, um die Musikbegeisterten in der „Stadt der Affen“ in die Clubs und auf die Tanzflächen zu treiben.</p>


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		<title>Konzerte im März und April</title>
		<link>http://www.zyva.de/2011/04/17/konzerte-im-april-und-mai/</link>
		<comments>http://www.zyva.de/2011/04/17/konzerte-im-april-und-mai/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 10:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzert-Empfehlungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zyva.de/?p=904</guid>
		<description><![CDATA[03.03.12 Brandt Brauer Frick Gretchen 04.03.12 Kasabian Columbiahalle 07./08.03.12 Tindersticks Volksbühne 10.03.12 Extrawelt Watergate 16.03.12 Peterlicht Lindenpark Potsdam 22.03.12 Zeitkratzer, Elliott Sharp &#38; Column One Berghain 23.03.12 Volcano the Bear Kater Holzig 28.03.12 Therapy? So36 28.03.12 The Shins Huxleys 29.03.12 Kristofer Aström Comet 04.04.12 Funny van Dannen Astra 06.04.12 Scooter 02 World 11.04.12 Xiu Xiu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>03.03.12<br />
 <strong>Brandt Brauer Frick</strong><br />
 Gretchen</p>
<p>04.03.12<br />
 <strong>Kasabian</strong><br />
 Columbiahalle</p>
<p>07./08.03.12<br />
 <strong>Tindersticks</strong><br />
 Volksbühne</p>
<p>10.03.12<br />
 <strong>Extrawelt<br />
 </strong>Watergate</p>
<p>16.03.12<br />
 <strong>Peterlicht</strong><br />
 Lindenpark Potsdam</p>
<p>22.03.12<br />
 <strong>Zeitkratzer, Elliott Sharp &amp; Column One</strong><br />
Berghain</p>
<p>23.03.12<br />
 <strong>Volcano the Bear</strong><br />
 Kater Holzig</p>
<p>28.03.12<br />
 <strong>Therapy?</strong><br />
 So36</p>
<p>28.03.12<br />
 <strong>The Shins</strong><br />
 Huxleys</p>
<p>29.03.12<br />
 <strong>Kristofer Aström<br />
 </strong>Comet</p>
<p>04.04.12<br />
 <strong>Funny van Dannen<br />
 </strong>Astra</p>
<p>06.04.12<br />
 <strong>Scooter<br />
 </strong>02 World</p>
<p>11.04.12<br />
 <strong>Xiu Xiu<br />
 </strong>Festsaaal Kreuzberg</p>
<p>24.04.12<br />
 <strong>Manic Street Preachers</strong><br />
 Huxleys</p>
<p>27.04.12<br />
 <strong>Busdriver<br />
 </strong>West Germany</p>
<p>27.04.12<br />
 <strong>Olli Schulz<br />
 </strong>Astra</p>
<p>28.04.12<br />
 <strong>Golden Disko Ship<br />
 </strong>Kater Holzig</p>
<p>30.04.12<br />
 <strong>Apparat<br />
 </strong>Berghain</p>


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		<title>Reimt sich auf Vettel</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 00:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>phlo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[La Brass Banda]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Singer-Songwriter]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Dettl]]></category>

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		<description><![CDATA[Unnützes Wissen, eine krampfhafte Einleitung: Der Begriff ,,Authentizität&#8221;, gerne bemüht, abgenudelt und quälend präsent wie Mario Barth &#38; andere Slogans handelsüblicher Medienmärkte, entstammt ursprünglich der Übersetzung des Begriffs ,,authenticite&#8221;, welchen so ein Jean-Paul Sartre von Martin Heideggers Wortschöpfung ,,eigentlich&#8221; hergeleitet hatte. Eigentlich also. Eigentlich ging Rockmusik auf Bairisch nie wirklich (das meinte ich mit krampfhafter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<div id="_mcePaste"><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://i8.kult-muenchen.de/uploads/tx_rlmpeventdb/1287994066/11_10_Stefan_Dettl_520x353520_353.jpg" alt="" width="420" height="253" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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<p>Unnützes Wissen, eine krampfhafte Einleitung: Der Begriff ,,Authentizität&#8221;, gerne bemüht, abgenudelt und quälend präsent wie Mario Barth &amp; andere Slogans handelsüblicher Medienmärkte, entstammt ursprünglich der Übersetzung des Begriffs ,,authenticite&#8221;, welchen so ein Jean-Paul Sartre von Martin Heideggers Wortschöpfung ,,eigentlich&#8221; hergeleitet hatte.</p>
</div>
<div>Eigentlich also. Eigentlich ging Rockmusik auf Bairisch nie wirklich (das meinte ich mit krampfhafter Einleitung). Da gab und gibt es subjektiv gesehen hervorragende Liedermacher, deren musikalischer Sex-Appeal sich im Gegensatz zu ihrem textlichen doch meist sehr im Rahmen hielt. Da gab es Bands wie die Spider Murphy Gang, deren fortdauernde Bekanntheit sich heute eher auf diverse Volksfestivitäten stützt denn auf Innovation oder zeitgeistrelevantes. Und: sie alle sind mehr oder weniger 20 bis 30 Jahre her.</div>
<div>Wecker, Michl, Ringsgwandl, Söllner, Haindling, Astor, Schoierer, die Gebrüder Well: alles super, aber: es bedarf schon irgendeines Bezuges zu Bayern oder zur jeweiligen Vortragsart, um den jeweiligen Künstlern mehr als ein gelegentliches oder rein zufälliges Reinhören zukommen zu lassen.</div>
<div>Bei La Brass Banda war das anders. Bei <a href="http://www.stefan-dettl.de/">Stefan Dettl</a> ist es das auch.</div>
<div id="_mcePaste">Denn dessen Debütalbum <a href="http://www.simfy.de/#/artists/824957-Stefan-Dettl/albums/765097-Rockstar">,,Rockstar&#8221;</a> ist zu gut, um ignorierbar zu sein.</div>
<div id="_mcePaste">In musikalischer Hinsicht ist es zu abwechslungsreich, zu melodiös, kurz gefasst- zu gut, um es ignorieren zu können. Textlich und gesanglich ist ,,Rockstar&#8221; zu kraftvoll, auf geistreiche Art emotional und verschmitzt, um nicht beachtet werden zu können. Und nicht ohne Grund verdingten sich dann auch Lokalitäten wie der <a title="pudel club" href="http://www.pudel.com/">Pudel Club</a> in Hamburg als erste Auftrittsorte des neuen Albums.</div>
<div>Dettl selbst nennt Bands wie die Foo Fighters oder The Police als Einflüsse für ,,Rockstar&#8221;, doch es könnten ebenso gut Sublime, Led Zeppelin oder Clueso sein, die für dieses Album als Inspirationsquelle dienten.</div>
<div id="_mcePaste">Und, um bei der Krampfhaftigkeit zu bleiben: natürlich ist Clueso Pop. Und auch Stefan Dettl, der ,,Clueso aus dem Chiemgau&#8221; (eieiei) ist Pop. Aber eben derart guter wie kaum etwas hierzulande!</div>
<div>Auch die Tatsache, dass der Radiosender Bayern3 diesen Sachverhalt unüblicherweise nicht ignoriert, scheint in Anbetracht von Dettls Songwriter-Qualitäten nicht weiter verwunderlich.</div>
<div id="_mcePaste">Zwar wird Stefan Dettl auf der <a href="http://www.br-online.de/bayern3/musik-center/neu-in-bayern-3-stefan-dettl-rockstar-ID1292427965386.xml">Homepage des Senders</a> in einem Atemzug mit der Traunsteiner Sängerin Claudia Koreck genannt, doch -mit Verlaub- diese als Fan ,,deutschsprachiger&#8221; Gitarrenmusik zu umschiffen, war im Gegensatz zu Dettl ein Leichtes.</div>
<div>Insgesamt schafft Dettl etwas, das nur extrem wenigen Musikern gelingt: nicht zu stark zu polarisieren, und dennoch unignorierbar zu sein.</div>
<div id="_mcePaste">Abschließend (auch Saturn würde sich vielleicht an folgender Verbalkosmetik erfreuen):</div>
<div>Stefan Dettl &amp; Band gehen mit Rockstar musikalisch dahin, wo es gut tut.</div>
<div>Amen.</div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>


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		<title>Viral Video Award</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 13:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>phlo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin bei Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Lehmann]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Viral Viedeo]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen des 26. Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin bietet sich auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, bis zum 18.11. online über den Viral Video Award abzustimmen. Inhaltlich bewegen sich die zur Wahl stehenden Internetclips innerhalb der viraltypischen Genres Werbung (nicht nur kommerzieller Art), Satire, Comedy und Kunst. Vor allem der Beitrag von Vorjahressieger Alexander Lehmann (Buugle) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-893" title="logo_blau" src="http://www.zyva.de/wp-content/uploads/2010/11/logo_blau-300x101.jpg" alt="logo_blau" width="300" height="101" />Im Rahmen des <a href="http://www.interfilm.de/festival2010/home.html">26. Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin</a> bietet sich auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, bis zum 18.11. online über den <strong><a href="http://www.viralvideoaward.com/">Viral Video Award</a></strong> abzustimmen. Inhaltlich bewegen sich die zur Wahl stehenden Internetclips innerhalb der viraltypischen Genres Werbung (nicht nur kommerzieller Art), Satire, Comedy und Kunst. Vor allem der Beitrag von Vorjahressieger <strong>Alexander Lehmann</strong> (<em>Buugle</em>) erinnert stark an seinen Gewinnerclip von 2009 ,,Du bist Terrorist&#8221;:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=SGD2q2vewzQ">Du bist Terrorist</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>


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		<title>Zyva Film</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 13:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>phlo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin bei Tag]]></category>
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		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[The Social Network]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem überwältigenden Erfolg des Facebook-Films ,,The Social Network” deutet alles darauf hin, daß der kommende Kinowinter mit weiteren Filmen über Gassenhauer aus dem Internet geradezu gespickt sein dürfte. Zyva stellt einige von ihnen an dieser Stelle schonmal vor: Die Suche (12/2010) Wie der Titel schon sagt, handelt Die Suche von einer ,,Suche”. Und zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach dem überwältigenden Erfolg des Facebook-Films ,,The  Social Network” deutet alles darauf hin, daß der kommende Kinowinter mit  weiteren Filmen über Gassenhauer aus dem Internet geradezu gespickt  sein dürfte. Zyva stellt einige von ihnen an dieser Stelle schonmal vor:</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><em>Die Suche</em> (12/2010)</p>
<p>Wie der Titel schon sagt, handelt <em>Die Suche </em>von einer  ,,Suche”. Und zwar die eines Mannes (Til Schweiger) nach sich selbst  (Til Schweiger). Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einer Reihe von  Mißerfolgen erhält der Mann unverhoffte Hilfe durch die ,,Suchleiste”  (überzeugend: Martina Gedeck), die ihm viele wertvolle Tipps gibt. So  viele, dass er schließlich nicht mehr ohne sie klarzukommen droht, der  Weg in die Abhängigkeit scheint vorprogrammiert. Allerdings bemerkt der  Mann nach und nach die Unzuverlässigkeit der Suchleiste bzw. ihrer  Quellen (u.a. Moritz Bleibtreu, Alexandra Maria Lara und Robert  Stadlober). Ernüchtert wendet er sich von der Suchleiste ab und stirbt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><em>Last Auction Hero </em>(02/2011)</p>
<p>Das lang herbeigesehnte Genre des <em>Auctionfilms </em>erlebt  endlich seine Geburtsstunde! Jack ,,the Offerer” Dixon überbietet sich  immer wieder selbst. Auf e-Bay. Seit seinem 16. Lebensjahr ist er der  verhängnisvollen Sucht verfallen, seine eigenen Artikel ersteigern zu  wollen. Schließlich aber trifft er auf den ,,Powerseller”, einen  gleichsam geheimnisvollen wie wortkargen Misanthropen aus St. Tropez.  Unter dessen Anleitung steigt Jack zu einem erfolgreichen Verkäufer auf,  bis er sich letztlich die Missgunst seines Mentors zuzieht. Es kommt  zum großen Showdown: Wer von den beiden erzielt in der sagenumwobenen  ,,Dangernight” mehr Gewinn? Das überraschende Ende erfahrt Ihr ab  nächsten Februar im Kino.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><em>Enter or Leave </em>(02/2011, ab 18 Jahren)</p>
<p>Dieses einfühlsame wie mutige Filmjuwel erzählt in 21 Episoden kleine  Geschichten über Zweisamkeit, die Rolle des Einzelnen in der Gruppe,  interkulturelle Begegnungen, Einsamkeit und Medienkonsum, Männerfreundschaften, Generationsübergreifende Begegnungen,  Dreiecksbeziehungen sowie die Beziehung der Geschlechter im Allgemeinen.  Teils nur per Handkamera gefilmt vermittelt <em>Enter or Leave </em>eine  unglaubliche Intensität, die die Grenzen zwischen Fiktion und Realität  verschwimmen läßt. Ein Film für die ganze Familie (ab 18 Jahren).</p>
<p><br class="spacer_" /></p>


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		<title>Berlin: Hasenheide</title>
		<link>http://www.zyva.de/2010/10/13/berlin-hasenheide/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 19:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin bei Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Hasenheidi]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Park]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Berliner Parks, unentbehrlich in einer so lauten Stadt, sind Treffpunkt und Aufenthaltsort für alle. Einem der größten darunter, der Hasenheide zwischen Neukölln und Kreuzberg, hat die Regisseurin und Anwohnerin Nana Rebhan nun ein filmisches Portrait beschert. Rebhans erklärtes Anliegen ist es, das wahre Gesicht des Volksparks zu zeigen, der in den Medien vor allem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong><img class="alignleft size-full wp-image-888" title="Berlin Park" src="http://www.zyva.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_1261-284x426-custom.JPG" alt="Berlin Park" width="284" height="426" />Die Berliner Parks, unentbehrlich in einer so lauten Stadt, sind Treffpunkt und Aufenthaltsort für alle. Einem der größten darunter, der Hasenheide zwischen Neukölln und Kreuzberg, hat die Regisseurin und Anwohnerin Nana Rebhan nun ein filmisches Portrait beschert.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Rebhans erklärtes Anliegen ist es, das wahre Gesicht des Volksparks zu zeigen, der in den Medien vor allem als Drogenumschlagsplatz die Runde machte. Im Zweierteam und ohne externe Finanzierung hat Rebhan über Monate hinweg gedreht – immer dann, wenn sich neue Protagonisten gefunden haben, beim Joggen, bei Recherchegängen oder per Mundpropaganda. Und so ist der Film auch nicht eigentlich ein Portrait des Parks, sondern der Menschen, die ihn im Drehjahr 2008 regelmäßig bevölkern.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Gesamtbild dieser Menschen könnte kaum vielseitiger sein, es umfasst Fußballer, mehrheitlich aus Afrika, feiernde und musizierende Türken, Hindus, die daran arbeiten, im Park einen Tempel zu errichten, sowie deutsche Taichisten, Nudisten und Hundedamen. Vor allem Letztere sorgen für sehr komische Momente, wenn der Film sie zusammenführt. Auch Drogendealer sind nach wie vor im Park, werden aber durch die wachsende Präsenz der genannten Gruppen zunehmend ins Abseits gedrängt. Leider zeigt der Film sie dann auch überhaupt nicht, obgleich die Protagonisten auf das Thema zu sprechen kommen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Film dokumentiert die Nutzung der Hasenheide in einer Zeit des Wandels. In Neukölln ist die Gentrifizierung derzeit in vollem Gange. Aus dem von Wolfgang Schäuble einst Slum genannten Bezirk wird nach und nach, und zuletzt immer schneller, eine Wohngegend für Besserverdiener. Es wird sich zeigen, wie sich dieser Prozess auch im Park weiterhin bemerkbar macht – für Rebhan, lässt sie wissen, wahrscheinlich Thema eines nächsten Films. (zorg)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Berlin: Hasenheide</strong> (Dokumentarfilm von Nana A.T. Rebhan)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Ab 14.10.2010 im Moviemento, Kottbusser Damm 22.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Laufzeit: 72 Min.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/JCBEwS_c0Dk" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/JCBEwS_c0Dk"></embed></object>
</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>


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		<title>Zyva History X: 40 Jahre Klub 27</title>
		<link>http://www.zyva.de/2010/09/17/zyva-history-x-40-jahre-klub-27/</link>
		<comments>http://www.zyva.de/2010/09/17/zyva-history-x-40-jahre-klub-27/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 21:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>phlo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, der ,,Klub 27&#8243; befindet sich nicht am Spreeufer, und er hat auch nicht bereits 500mal sein baldiges Schließen angekündigt. Der Klub 27 ist eigentlich auch kein richtiger Club, sondern vielmehr ein Hort der nicht verjähren wollenden Verklärung. Er umfasst einige grandiose Karrieren und doch gescheiterte Existenzen der Hippie- und Grunge-Ära im Allgemeinen und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-881" title="Jimi+Hendrix" src="http://www.zyva.de/wp-content/uploads/2010/09/Jimi+Hendrix-193x300.jpg" alt="Jimi+Hendrix" width="193" height="300" />Nein, der <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klub_27">,,Klub 27&#8243; </a></strong>befindet sich nicht am Spreeufer, und er hat auch nicht bereits 500mal sein baldiges Schließen angekündigt. Der Klub 27 ist eigentlich auch kein richtiger Club,</p>
<p>sondern vielmehr ein Hort der nicht verjähren wollenden Verklärung. Er umfasst einige grandiose Karrieren und doch gescheiterte Existenzen der Hippie- und Grunge-Ära im Allgemeinen und der Musik im Besonderen: Brian Jones, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison, Kurt Cobain.</p>
<p>Denn alle der genannten Rockoderwasauchimmer-Ikonen starben im Alter von, oho, 27 Jahren. Diesen Samstag jährt sich der Todestag von <strong>Jimi Hendrix zum 40. Mal</strong>. Grund genug, einen kleinen Rückblick auf einen jener Musiker zu wagen, deren Hauptverdienst über ihr bekanntes musikalisches Schaffen hinaus wohl darin bestehen dürfte, seit Jahrzehnten sehr jungen, orientierungslosen aber potentiellen BefindlichkeitsgenossInnEn als Türöffner, Magneten oder als eine Art Medium wie auch immer geartete alternative Lebensdingsbumse vor Augen zu führen.</p>
<p>Einen relativ okayen Artikel über Jimi Hendrix findet man hier:</p>
<p><a href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/14641/_i_kiss_the_sky.html">Jimi Hendrix.</a></p>
<p>Von der am gestrigen Donnerstag auf arte gezeigten Doku (,,Jimi Hendrix&#8221;, Christian Wagner 2010) ist dringend abzuraten, sollte sie einem denn nochmal begegnen. Platt, oberflächlich, langweilig!</p>
<p>Eher zu empfehlen ist an dieser Stelle die BBC-Doku ,,Das kurze wilde Leben des Jimi Hendrix&#8221; :</p>
<p><a href="http://doku.cc/2008/01/26/bbc-hey-joe-das-kurze-wilde-leben-des-jimi-hendrix-system/">Jimi Hendrix.</a></p>
<p>Und noch ein gemütliches Video ohne diesen neumodischen E-Gitarrenkram:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=rEKE9rUs8JY">Here my train a-comin.</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>


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		<title>BERLIN LACHT</title>
		<link>http://www.zyva.de/2010/08/13/berlin-lacht-13-22-august-2010/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 10:34:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>saki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin bei Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Straßentheater]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder mal findet in Berlin das Internationale Straßentheater Festival Berlin lacht! statt. Das Programm zum Alexanderplatz gibts HIER. Das Programm zum Kudamm gibts HIER. Weitere wichtige Infos findet ihr auf der HOMEPAGE von Berlin lacht! Also lasst uns auf gutes Wetter hoffen. Viel Spaß! Empfehle diesen Artikel bei Facebook Sende dies zu MySpace Twittere diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-878" title="Berlinlacht2010jpg" src="http://www.zyva.de/wp-content/uploads/2010/08/Berlinlacht2010jpg.jpg" alt="Berlinlacht2010jpg" width="120" height="254" />Wieder mal findet in Berlin das Internationale Straßentheater Festival Berlin lacht! statt.<br />
 Das Programm zum Alexanderplatz gibts <a href="http://berlin-lacht.com/?cat=0&amp;sid=2&amp;lang=de">HIER</a>.<br />
 Das Programm zum Kudamm gibts <a href="http://berlin-lacht.com/?cat=0&amp;sid=3&amp;lang=de">HIER</a>.</p>
<p>Weitere wichtige Infos findet ihr auf der <a href="http://berlin-lacht.com/">HOMEPAGE</a> von Berlin lacht! Also lasst uns auf gutes Wetter hoffen.</p>
<p>Viel Spaß!</p>


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		<title>Jugend ohne pod</title>
		<link>http://www.zyva.de/2010/07/08/jugend-ohne-pod/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 14:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>phlo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[myspace]]></category>
		<category><![CDATA[youtube]]></category>

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		<description><![CDATA[The Dead Days aus Leicester/England findet man weder auf myspace noch auf youtube oder irgendwo sonst im Internet, denn: die fünfköpfige Band um Frontmann Garreth Perwick verweigert sich jeglicher Webpräsenz! Dennoch bezeichnete sie der Guardian jüngst als ,,verheißungsvollstes Phantom der aktuellen Britpop-Landschaft&#8221;. Wir trafen die Jungs vor ihrem Auftritt im  White Trash zum Interview&#8230;. zyva: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em><img class="alignleft" title="TDD" src="http://www.themusicvoid.com/wp-content/uploads/2009/02/band-live.jpg" alt="" width="378" height="297" />The Dead Days</em></strong> <strong>aus Leicester/England findet man weder auf <em>myspace</em> noch auf <em>youtube</em> oder irgendwo sonst im Internet, denn: die fünfköpfige Band um Frontmann Garreth Perwick verweigert sich jeglicher Webpräsenz! Dennoch bezeichnete sie der <a href="http://www.guardian.co.uk/"><em>Guardian</em> </a>jüngst als ,,verheißungsvollstes Phantom der aktuellen Britpop-Landschaft&#8221;. Wir trafen die Jungs vor ihrem Auftritt im  <em>White Trash</em> zum Interview&#8230;.</strong></p>
<p><strong>zyva</strong>: Um mit der Standardfrage zu beginnen: wie kommt man auf die Idee, heutzutage als Band ambitioniert Musik machen zu wollen, ohne sich der Öffentlich- und Verfügbarkeitsmechanismen des Internets zu bedienen?</p>
<p><strong>TDD</strong>: Nun, das Ganze war eigentlich weder geplant noch mit irgendeinem pseudo-subversivem Konzept verbunden, es hat sich einfach so ergeben. Nach unserem ersten Konzert, welches glücklicherweise sehr erfreulich verlaufen war und wir gemerkt haben, hey, da geht was, haben uns einige Leute angesprochen und gefragt: Wo kann man Euch finden? Wo gibt es Sachen von Euch im Netz?</p>
<p>Und das ist schon komisch: anstatt  sich mit dir und den Erlebnissen eines schönen Abends auseinander zu setzen, wollen die Leute sofort eine Art Wiederholung, eine Online-Konzertfortführung. Aber mal ehrlich: ist es das, warum man auf die Bühne geht? Warum man Live-Konzerte spielt und versucht, etwas Besonderes zu kreiieren und erlebbar zu machen? Dass die Leute nach Hause gehen und uns in visuelle Formate pressen, von denen Dritte dann denken: Ja, so ist das!</p>
<p><strong>zyva</strong>: Aber ist den Leuten diese Unzulänglichkeit des bloßen Videos nicht bewußt?</p>
<p><strong>TDD</strong>: Das kann schon sein, aber trotzdem: dieses Vermischen von Ebenen der Wesentlichkeit, das ist doch einfach Schwachsinn! Es mag vielleicht konservativ klingen, aber: wir wollen es uns und den Leuten wert sein, die ganze vorhandene Konzentrationsspanne auf unsere Musik und unsere Konzerte zu lenken. Nur dann hat sich das Ganze im besten Falle gelohnt. Aber wenn da links noch ein Browser geöffnet ist und man da rechts schauen kann, welches Lied man als nächstes anklickt, dann fühlt man sich doch eher wie ein Stück Fleisch im Kühlregal und nicht wie etwas außergewöhnliches, etwas persönliches, oder, ja ich weiß es klingt blöd, wie etwas erhabenes.</p>
<p><strong>zyva</strong>: Ok, das klingt trotzdem schon eher nach Konzept. Um auf die pragmatische Schiene zu kommen: Wie schafft Ihr es, Auftritte zu bekommen, Platten zu verkaufen oder kurz: das Ganze zu finanzieren?</p>
<p><strong>TDD</strong>: Ganz ehrlich?</p>
<p><strong>zyva</strong>: Ja!</p>
<p><strong>TDD</strong>: Ja gut, wir verdienen nicht wirklich an unserer Musik, wenn du das meinst! Aber wir kommen gut über die Runden. Erstens sind wir verdammt fleißig. Neben Gagen und  verkauften Alben spielen wir, egal wo wir sind, meistens auch einfach mal spontane Straßenkonzerte an einsamen Dienstagnachmittagen (lacht). Und ohne Scheiß: das sollte man nicht unterschätzen. Vorgestern zum Beispiel haben wir auf einer Brücke hier in Kreuzberg, die uns ein Freund empfohlen hatte, an einem Nachmittag genauso viel verdient wie wir für das Konzert heute Abend wahrscheinlich bekommen werden! Davon abgesehen leben die meisten von uns nach dem guten alten Hamster-Prinzip: einen Monat mit beschissenen Jobs Geld verdienen, einen Monat nur unterwegs sein und Konzerte spielen.</p>
<p><strong>zyva</strong>: Führt dieser Lebenswandel nicht auf Dauer zu einer Art gespaltenen Persönlichkeit, dieses ständige hin und her?</p>
<p><strong>TDD</strong>: Nein, glaube ich nicht. Im Gegenteil, wir führen ein von vielen Menschen sicherlich als Luxus empfundenes Leben der Abwechslungen. Wir sind nicht fest gefahren in nur einer, überalltäglichen und übermonotonen Welt. Und wir bleiben immer hungrig und kreativ, da wir nicht Gefahr laufen, nach 6 Monaten auf Tour und 5 Studienalben (lacht) keinen Bock mehr auf Musik und uns gegenseitig zu haben. Der regelmäßige Abstand von der Musik inspiriert uns alle immer wieder ungemein gerade für die Musik.</p>
<p><strong>zyva</strong>: Wie würdet Ihr Eure Musik demjenigen beschreiben, der heute Abend weder Euer Konzert besuchen noch sich irgendwo Musik von Euch aus dem Netz ziehen kann?</p>
<p><strong>TDD</strong>: Mmh, unsere Musik ist zunächst einmal ziemlich akustisch (lacht laut und lange)! Nein quatsch, also Arney (Gitarre) bezeichnet unseren Stil gerne als Innenstadt-Tümpel. Auffallend, nicht gerade sauber, auch nicht immer schön, aber trotzdem kommt die halbe Stadt, um sich an unserem Ufer zu sonnen! Das trifft es eigentlich ganz gut. Wir sind auch soundmäßig vollkommen Teil einer vermeintlich urbanen und verkorksten Popkultur, dennoch scheint es uns immer wieder zu gelingen, die Leute ein Stück weit aus dieser Innenstadtscheiße raus zu holen, die ja heutzutage schon in kleinstädtischen und ländlichen Kinderzimmern modisch, geistig und wie auch immer Einzug hält.</p>
<p><strong>zyva</strong>: Zum Abschluss noch unsere Standardfrage: Wenn Ihr einen Song nennen müßtet, der Euch beschreibt, welcher Song wäre das?</p>
<p><strong>TDD</strong>:</p>
<p>Garreth: Black- Wonderful Life (Arney verdreht die Augen); Arney: John Mayall- California; Hubert: Primal Scream- Rocks; Samuel: The Clash- Rock the casbah; Daniel: das Gleiche wie der da (deutet auf Samuel).</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>


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		<title>Fête de la Musique</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 14:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin bei Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Fete de la Musique]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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		<description><![CDATA[Immerhin 20° sollen es am Montag werden, dem Tag an dem sich die Fête de la Musique in Berlin immerhin zum 15ten Mal jährt, in Frankreich findet die Veranstaltung schon seit 1982 alljährlich statt. Und auch dieses Jahr heißt es wieder: Viele, viele Konzerte, meistens unter freiem Himmel und immer vollkommen umsonst! Natürlich könnt ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-865" title="Plakat A1.indd" src="http://www.zyva.de/wp-content/uploads/2010/06/fête-de-la-musique-2010-212x300.jpg" alt="Plakat A1.indd" width="212" height="300" /></p>
<p>Immerhin 20° sollen es am Montag werden, dem Tag an dem sich die Fête de la Musique in Berlin immerhin zum 15ten Mal jährt, in Frankreich findet die Veranstaltung schon seit 1982 alljährlich statt.<br />
 Und auch dieses Jahr heißt es wieder: Viele, viele Konzerte, meistens unter freiem Himmel und immer vollkommen umsonst!</p>
<p>Natürlich könnt ihr euch <a href="http://www.fetedelamusique.de/23.0.html">an dieser Stelle</a> durch das umfangreiche Programm wälzen. Aber weil wir euch so viel Eigeninitiative nicht zutrauen, haben wir einige vielversprechende Konzerte für euch zusammengestellt:</p>
<p>Wer an diesem Tag trotzdem nicht auf Fußball verzichten möchte, kann das zum Beispiel im <a href="http://www.antjeoeklesund.de">Antje Öklesund</a> machen, da ist es ja sowieso immer nett. Deren Konzerte scheinen am Montag aber eher auf Kinder ausgelegt zu sein, also zieht man danach weiter ins Lovelite um das musikalische Programm mit ein bisschen Reggae zu beginnen. Sattatree ist wahrscheinlich genau das Richtige für einen sonnigen Nachmittag.</p>
<p>Dann geht&#8217;s aber auch schon weiter zu Mr. Roro (chillige Electro-Surf-Musik) nach Neukölln. Von da aus läuft man bei schönem Wetter am Besten zu Fuß statt mit der U-Bahn Richtung Boddinstraße. Dort gibt es äußerst tanzbare Chansons zu hören und schließlich gehört französische Musik doch irgendwie zur Fête de la Musique dazu. Und wer beim Musiktheater von Théatre du Tricorne nicht tanzt, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen. Der sollte vielleicht lieber nach Hause gehen und sein Aquarium putzen oder so.</p>
<p>Die coolen Leute aber treibt es in die Bar 25, wo sich Bonaparte (Trash/Punk/Rap) die Ehre geben.</p>
<p>Danach kann man dort noch wunderbar ein bisschen sitzen bleiben, die Beine ins Wasser hängen lassen und dem Sonnenuntergang über der Spree zusehen.</p>
<p>Oder man fährt zurück nach Neukölln, denn Susanna Berivan (Blues/Swing/Country) spielt zwar ständig in Berlin, lohnt sich aber auch jedes einzelne Mal.</p>
<p>Und wer am nächsten Tag nicht arbeiten muss (also die Gesamtheit unserer arbeitslosen Leserschaft), der lässt den Abend vielleicht noch beim <a href="http://www.myspace.com/ichliebemehr">Ich Liebe Mehr</a> Open Air im Ernst-Thälmann-Park (bis 24 Uhr) ausklingen.</p>
<p>Wenn alle anderen schlafen gehen, steigen wir noch einmal in die S-Bahn, denn im <a href="http://www.stattbad.net/">Stattbad Wedding</a> wird noch bis um 6 Uhr morgens aufgelegt.</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/sattatree">Sattatree</a> 16:00 Lovelite, Simplonstr. 38-40</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/michalroro">Mr. Roro</a> 17:00 Heroes Block Party, Friedelstr. 49</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/theatredutricorne">Théâtre du Tricorne</a> 18:00 atelier kunst-moment, Boddinstr. 9</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/bonaparte">Bonaparte</a> 19:15 Bar 25, Holzmarktstr. 24</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/susannaberivan">Susanna Berivan</a> 22:30 Frühperle, Boddinstr. 57a</p>


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