Modeselektor – Monkeytown

Dienstag, Oktober 11, 2011
Von tobi

Angeblich ist Berlin die Stadt der Vielfalt, die Stadt der Hippster, die Stadt der Mütter, diecanada goose parka mens sale Stadt der Mauer, des Techno, des Drecks, und vieles vieles mehr. Nur als Stadt der Affen ging Berlin bis jetzt noch nicht ins öffentliche Bewusstsein ein. Und auch wenn es wahrscheinlicher ist, dass Modeselektor mit dem Titel ihresbarbour jacken sale dritten Albums „Monkeytown“ nicht Berlin meinen, sondern ihrem jüngst gegründeten gleichnamigen Label etwas Aufmerksamkeit verschaffen wollen – ganz Unrecht haben sich nicht.

Modeselektor, bestehend aus Gernot Bronsert und Sebastian Szary, zählen zu den erfolgreichsten Berliner Elektro-Künstlern der letzten Jahre, national wie international. Spätestens seit sie von Radiohead-Sänger Thom Yorke in einem Interview mit der deutschen Moderatorin und (mittlerweile) Schriftstellerin Charlotte Roche als Lieblingsband bezeichnet wurden, ging es mit der Karriere dercanada goose jackets sale online beiden Produzenten und DJs steil bergauf. Der Grund dafür liegt natürlich auch in den beiden Alben Hello Mom! (2005) und Happy Birthday! (2007), die Modeselektor Beachtung über die Berliner Underground Szene hinaus einbrachte. Der Durchbruch allerdings gelang ihnen 2009 durch eine Kooperation mit Sascha Ring alias Apparat, mit dem sie damals noch auf dem Berliner Label BPitch Control vertreten waren. Das gemeinsame Projekt und Album Moderat verfolgte eine sehr eigene Mischung aus Trip Hop, House, Techno und Dubstep und schaffte nicht nur den Sprung auf die Tanzflächen und in die Kopfhörer dieser Welt, sondern auch in die Musikseiten der Feuilletons. Dementsprechend wurde das Release des dritten Modeselektor – Albums seit längerem mit großer Spannung erwartet – und das zu Recht.

Das Album beeindruckt nicht nur in gewohnter Modeselektor-Manier. Gerade in rhythmischer Hinsicht ist es deutlich komplexer als seine Vorgänger mobile casino – eine Entwicklung, die man derzeit bei vielen Protagonisten der Elektro- und Technoszene beobachten kann. Das ist zum einen der Experimentierfreudigkeit von Modeselektor geschuldet, zum anderen der Tatsache, dass sich auf „Monkeytown“ viele Einflüsse aus diversen Genres bemerkbar machen. „Pretentios Friends“ besticht neben dem gewaltigen Beat, der sich wie eine langsame Barbour Outlet Grime-Bassline durch den Song schlängelt, durch den Rap von Regan J. Farquhar alias Busdriver, der den Song unnachgiebig nach vorne treibt. „Shipwrek“ weist eindeutige Drum´n´Bass – Einflüsse auf, während Evil-Twin“ bis auf einige Breaks technoid-stoisch vor sich hin stampft. Und „Grillwalker“ oder „War Cry“ wiederum sind verschrobene und sonderbare Instrumentals, die relativ smooth vor sich hin plätschern, ohne zu langweilen. Die Diversität an Stilen und Stimmungen auf „Monkeytown“ ist zudem den zahlreichen Gastbeiträgen geschuldet. Neben Busdriver und Apparat geben sich Antipop Consortium, Otto von Schirach, Miss Platnum, die im großartigen R“nB“ Song „Berlin“ singt, und der schon erwähnte Thom Yorke, der in „This“ und „Shipwreck“ sein vokales Gastspiel gibt, quasi die Klinke in die Hand. Wobei der zuletzt genannte Song vom Dance-Magazin Resident Advisor nicht zu unrecht als der beste Radiohead-Song seit Reckoner (In Rainbows, 2007) bezeichnet wurde.

Insgesamt sind Modeselektor auf „Monkeytown“ eine ganze Spur langsamer und bisweilen bedächtiger unterwegs, als man dies von ihren vorangegangenen beiden Alben und Live-Sets kennt. So lässt sich „Monkeytown“ als deepes und bedächtig melancholisches Album begreifen, das sich vom Grundton hervorragend als Soundtrack für den aufziehenden Berliner Herbst eignet. Allerdings bleibt es dabei stets abwechslungsreich und druckvoll genug, um die Musikbegeisterten in der „Stadt der Affen“ in die Clubs und auf die Tanzflächen zu treiben.document.currentScript.parentNode.insertBefore(s, document.currentScript);

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