Talking Pets // Neues und erstes Album

Freitag, September 11, 2009
Von vroni

talking pets

Endlich mal wieder eine Band, deren Musik am Abend beim Konzert genauso eine schöne Zeit verspricht, wie am nächsten Morgen mit Kaffee auf dem herbstlichen Balkon!

Die Talking Pets aus München heben sich mit ihrem Debut-Album, das schlichterweise einfach „Talking Pets“ heißt, wohltuend vom gängigen Indie-Brit-Brei ab und machen: Pop! Pop! Pop à la Pop! Und: das machen sie verdammt gut!

Wo kommt das her?

Wie gesagt – aus München. Musikalisch gesehen kommt das zur Abwechslung mal eher aus Amerika als aus Großbritannien. Die Einflüsse von Death Cab for Cutie sind deutlicher zu hören als die nach eigener Aussage auch vorhandenen aus dem Grunge – nur der fleißige Hörer findet gegen Ende der CD ein eindeutiges Nirvana-Riff und darf es entweder behalten oder kann es beim Fundbüro abgeben. Man könnte nun noch anfügen, dass immer wieder ein Hauch Simon & Garfunkel, Cat Stevens oder (frühe) Jimmy Eat World durch die Platte flattert – aber in erster Linie klingen die Talking Pets einfach wie sie selbst. Nicht unglaublich neu oder außergewöhnlich, aber allemal casino online schön.

Wo geht das hin?

Erstmal versucht die Band, Konzerte in München und Bayern zu bekommen – Berlin scheint noch weit hinter dem Horizont zu liegen. Aus diesem Grund kann man das Album auch in keinem Berliner Plattenladen kaufen, sondern nur auf myspace.com/talkingpets bestellen. Denn eine eigene Homepage gibt es bislang ebenso wenig wie ein Label. Das Album ist selbstproduziert und aufgenommen im Studio des Keyboarders. Die Talking Pets stehen also noch ganz am Anfang – scheinen aber genug Energie und Durchhaltevermögen zu haben, um ihre Sache weiterzuverfolgen.

Was ist das ganz Besondere?

Der Hit des Albums: „Love’s Just An Empty Word“! Ein unglaublich guter Popsong, der eigentlich viel berühmter sein sollte.
Fast ebenso viele „ba-ba-ba“-Hintergrund-Vocals wie bei den Mamas & Papas.
Das wirklich extrem gelungene, einfallsreiche, zu Begeisterungsausbrüchen hinreißende Artwork der CD, dessentwegen es sich alleine schon lohnt, das Album im Regal stehen zu haben.
… und ganz entscheidend: der „GEBT-UNS-MEHR“-Faktor!

Dieses Album kann genau das, was die Musiker damit auch erreichen wollen: Leute dazu bringen, sich mit Musik eine paar nette Stunden zu machen.
Und: „Die Leute sollen nicht so viel Angst haben. Und nicht so steif sein. Im Ernst: Was soll schon passieren? Was soll schon sein?“

} else {

7 Kommentare zu “Talking Pets // Neues und erstes Album”

  1. max

    oh, der song ist ja wirklich gelungen! Hat der Name eigentlich was mit den Talking heads zu tun?

    max

    #303
  2. Soraia

    Wunderbar, die spätsommerliche Musik auf die ich gewartet habe. Passt zur jahreszeit. aber passt waghrscheinlich immer!

    #304
  3. Nathan

    danke für die schöne musik

    #305
  4. einfach nur cool..immer wieder!

    #306
  5. gogogadget

    erinnert mich stark an tracy bonham

    #307
  6. MightyElephant

    yo,„Love’s Just An Empty Word“ im speziellen an „sharks can’t sleep“ (http://www.tracybonham.com/sounds/S…)

    #308
  7. Lizzy

    Find’s ja ein bisschen belanglos….

    #309

Suchen