Die besten Musikvideos des Jahres 2008

Dienstag, Dezember 30, 2008
Von mag

Zyva videoIn diesem Jahr gab es nicht nur Musikvideos, die für einen echten Skandal gesorgt haben, wie das Stress-Video von Justice, zu dem es inzwischen eine ziemlich gelungene Parodie gibt. Bei anderen Videos sorgte nicht so sehr die Handlung, sondern mehr die Technik für Aufsehen, wie etwa das erste Excel-Video von AC/DC oder der erste Clip, der ohne Kameras gemacht wurde. Aber dazu später mehr.

Fliegende Pilze, tanzende Kobolde, blutige Herzen: Wir haben die kunstvollsten, schönsten und lustigsten Videos des Jahres zusammengestellt und erklären euch die jeweilige Botschaft an den Zuschauer. Doch welcher Clip ist der Beste? Entscheidet selbst und schreibt uns einen Kommentar.

Radiohead – Videotape

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Radiohead hätten es eigentlich alle Videos verdient, hier gezeigt zu werden. Dieser Clip ist der deutsche Beitrag (Wolfgang Jaiser und Claus Winter) zum Aniboom-Videocontest.
Was wir daraus lernen: Keine Angst mehr in Tiefgaragen.

Björk – Wanderlust

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Björk hat Wanderlust, aber wirklich wandern ist ihr dann doch zu anstrengend, Flugzeuge sind umweltschädlich und die BVG ist nicht in Sicht. Warum also nicht mal das Bison/Drachen-Taxi nehmen. Aber was macht das dunkelhäutige, weinende Kind auf ihrem Rücken und was bedeuten die Artistiknummern?
Was wir daraus lernen: Wenn einen das Fernweh überkommt, einfach mal das nächste Phantasiegeschöpf einfangen, das einem über den Weg läuft.

Fat Freddys Drop – The Camel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Neuseeländer von Fat Freddys Drop sind in Deutschland recht wenig bekannt, dabei machen sie wunderschöne Musik und tolle Videos.
Was wir daraus lernen: Das Kamel ist ein einsames Tier, dafür kann es hinschaukeln wo es will.

Tahiti Boy and the Palmtree family -1973

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Irgendwo zwischen Drogenrausch und Sesamstraße bewegt sich dieser Clip von Tahiti Boy and the Palmtree Family.

 

Was wir daraus lernen: Pilze sind Jazz. Oder doch nicht?

The Breeders – Walk it Off

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach 6 Jahren Pause haben The Breeders, die Band um Pixies-Bassistin Kim Deal, 2008 ein neues Album namens „Mountain Battles“ auf den Markt geworfen. Zur Single „Walk It Off“ gibt es dieses schöne Video.
Was wir daraus lernen: Werde niemals Fahradkurrier.

Weezer – Pork And Beans

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weezers Youtube-Video besteht aus lauter anderen Youtube-Klassikern.
Was wir daraus lernen: Youtube macht glücklich.

Radiohead – House of Cards

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Radiohead die Zweite. Dieser Clip wurde nicht mit Kameras gemacht, sondern „mit zwei verschiedenen technischen Verfahren aufgenommen. Beim einen kam ein so genanntes geometrisches Informationssystem zum Einsatz, quasi ein Scanner, der Bildmaterial im Bereich von 180° aufnehmen kann. Beim anderen Verfahren wurden 64 Laser eingesetzt (ein Lidar System), die das Material in einzelne 90° Schnipsel zerlegen.“ Hm. Es sieht jedenfalls so aus, als würde Thom Yorke in ein Nagelspiel singen und erinnert insofern an NINs „Only“.
Was wir daraus lernen: Das geht jetzt also auch.

Naive New Beaters- Live Good

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer mehr von den Naive New Beaters hören will, kann das hier tun. Ihre Video-Idee ist zwar nicht ganz neu, aber trotzdem schön anzusehen.
Was wir daraus lernen: Work Hard, Live Good, Have Kids. Aha.

Le Tone – Lake of Udaipur


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Franzosen haben ja bekanntlich eine viel ausgeprägtere Comic-Kultur als wir. Da ist es nur logisch, dass man auch mehr schön gezeichnete Musikvideos aus Frankreich findet. Und Le Tone aus Paris hat „Lake Of Udaipur“ sogar selbst gezeichnet. “Ich habe mit Pierre Nouvel mehr als ein Jahr an dem Clip gearbeitet: Da ich seit meiner Jugend zeichne und weil Pierre den Blickwinkel interessant fand, haben wir dieses lebende Reisetagebuch gemacht, auf der Basis von 3D, Rotoskopie und animierten Zeichnungen.“
Was wir daraus lernen: Auf Reisen nie das Skizzenbuch vergessen!

The Chemical Brothers – Midnight Madness

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Chemical Brothers haben zu dem gleichen Song auch noch ein Google Earth-Video gemacht, das man sich an dieser Stelle ansehen kann.
Was wir daraus lernen: Das ist es also, was mit unserem Müll passiert, er verwandelt sich in goldenene, tanzende Kobolde. Umso mehr Abfall wir produzieren, umso schneller wird es ihnen gelingen die Weltherrschaft an sich zu reißen und den Planeten in eine gigantische Diskokugel zu casino online verwandeln.

Nach eigenen Aussagen zählen Kraak & Smaak neben Van Gogh und Heineken zu den berühmtesten Exportprodukten Hollands. Ob das wohl an den Daumenkinos liegt?
Was wir daraus lernen: Wer gähnt, sollte sich ein Schaf vor den Mund halten.

Goldfrapp – Happiness

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie wird man glücklich? Goldfrapp haben da mehrere Vorschläge. „Join our group and you will find harmony and peace of mind“ und „We can see you troubled soul, give us all your money we“ll make it better“ heißt es im Text. Hört sich alles ziemlich nach Sekte an. Aber im Video zeigen sie uns noch einen anderen Weg zur Glückseeligkeit: Hüpfen!
Was wir daraus lernen: Nur wer drei einhalb Minuten ohne Pause hüpft, ist wirklich glücklich.

Noah and the Whale – Shape Of My Heart

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem Clip von Noah and the Wale kämpft der Held „El Carazon“ gegen diverse Bösewichte, besiegt The Communist, Wolf Boy, Vamparella, Mr. One Eye und Killer Robot.
Was wir daraus lernen: Wenn“s brenzlig wird, hilft nur die große Liebe und eine Flasche Wein.

Matt and KIM – Daylight

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Video ist im Grunde tieftraurig. Auch wenn Kim quasi non-stop grinst. Denn am Ende werden den Zweien die Instrumente weggenommen. Schrecklich!
Was wir daraus lernen: Warum nach den Sternen greifen, wenn das Gute liegt so nah? Warum auf großen Bühnen auftreten, wenn man auch in der Mülltonne, der Badewanne oder in seinem Kühlschrank Konzerte spielen kann?

The BPA – Toe Jam

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie Zensur zur Kunst werden kann, zeigt uns hier The BPA (bzw. Norman Cook, bzw. Fatboy Slim) in seinem „Toe Jam“-Clip.
Was wir daraus lernen: Black is beautiful.

Jonlajoie – Everyday Normal Guy 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zugegeben, hier geht“s weniger um den Clip als um den Song. Everyday Normal Guy 2 ist fast so gut wie der erste Teil. Und in Jon Lajoies Youtube-Channel gibt es unendlich viel mehr geniale Videos zusehen.
Was wir daraus lernen: A person can be stupid, but a face, that“s impossible.

Gnarls Barkley – Who“s Gonna Save My Soul


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn dies nun doch eine Liste wäre, wäre dieses Video von Gnarls Barkley wahrscheinlich auf Platz eins.
Was wir daraus lernen: Das Herz ist nicht nur ein lebenswichtiges Organ, nein es kann auch tanzen und singen. Und es mag Brokkoli.

 

7 Kommentare zu “Die besten Musikvideos des Jahres 2008”

  1. Anne

    Oh mann, hab mir bis jetzt erst die ersten 5 angesehn. Will mir den Rest noch aufheben. Bis jetzt das tollste: The Breeders. Großartige Musik, lustige Geschichte!

    #140
  2. The mighty Duck

    Hab mich halbtotgelacht über Goldfrapp. Gut, wenn man genau hinsieht merkt man, dass er nicht wirklich 3 1/2 Minuten hüpft. Aber trotzdem genial!

    #141
  3. Panique

    I have good memories from my childhood bitch
    -> jon lajoie, trop fort ce mec!

    #142
  4. Tahiti Tone

    1.Le Tone – Lake of Udaipur
    2.Tahiti Boy and the Palmtree family -1973
    3.Gnarls Barkley – Who’s Gonna Save My Soul

    danach wirds schwierig

    #143
  5. Felix

    Ganz ganz tolle Liste, danke!

    #144
  6. pappe à la pappe

    gnarls barkley! unübertrefflich.

    (lake of udaipur ist seltsam. schwarz/weiß-video macht irgendwie keinen sinn bei so einer krach-bunten stadt. oder ist das gerade der witz dabei? naja. seltsam.)

    #145
  7. gogogadget

    Ich mag auch das Video von Mystery Jets „Young Love“ http://www.youtube.com/watch?v=qz-F
    Aber eure Liste eist auch super

    #146

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