Review: The (Int.) Noise Conspiracy – The Cross of my Calling

Samstag, November 29, 2008
Von tobi

41OxG7-pqSL._SL500_AA240_.jpgRevolution und Pop war noch nie ein vollkommen unproblematisches Geschwisterpaar. Das bleibt auch mit “The Cross of My Calling”, dem vierten Studio Album der International Noise Conspiracy so.

Textlich hat sich nicht viel geändert. Mit etwas weniger Revolutions – Romantik als noch auf dem Vorgänger “Armed Love” sind die Bösen (Globalisierung und Kapitalismus) die gleichen geblieben. Lesenswert ist das zwar, plakativ und marketing-strategisch ziemlich klug eingesetzt allerings auch. Wer sich mehr für Zusammenhänge als für Parolen zur nächsten Demo interessiert, wird hier nicht fündig. Revolutions-Pop eben.

Musikalisch wird das buy Viagra 100mg online Problem noch greifbarer. Lange hat niemand mehr so plump casino online versucht, auf den sowie schon ziemlich ausgebrannten 60s-Psychodelic-Retro-Zug aufzuspringen. In diesem Fall musten The Doors als Referenz herhalten, deren ehemaliges Studio (Sun Set) und “Top-Produzent” Rick Rubin sollten richten, was langweilig und extrem konventionell arrangierte Songs nicht hergaben. Was kommt raus? Ein unterdurchschnittliches Schweden-Rock-Album, das wenig eingängig vor sich hin tröpfelt und durch kaum mehr auffällt als durch langatmige und inspirationslose Gitarrensolos. Diese sollen wohl die im neuen Artwork beschworene “Psychodelic” beschwören, ruinieren allerdings selbst die besten Ansätze. die in Songs wie Black September immerhin kurz aufblitzen.
Revolution braucht nicht unbedingt revolutionäre Musik. Ein bisschen mehr als verbale und klangliche Platitüden aneinanderzureihen sollte es dann doch sein.

Ein Kommentar zu “Review: The (Int.) Noise Conspiracy – The Cross of my Calling”

  1. The mighty Duck

    Echt traurig, was aus denen geworden ist. Die waren mal so gut!
    Schöner Verriß im Übrigen, so seh ich’s auch ;-)

    #110

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